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Unfallprävention

Die Begleitpersonen unterstützen mit ihrer großen Fahrerfahrung in vielen Verkehrssituationen

Die geringe Fahrpraxis junger Menschen am Steuer führt zu einem hohen Unfallrisiko. Werden sie am Anfang begleitet, sorgt das für mehr Sicherheit.

Durch die fehlende Fahrpraxis sind vor allem folgende Fertigkeiten noch nicht ausgereift:

  • Gleichzeitiges Ausführen (Multitasking) von Fahrzeugbedienung und –kontrolle, z.B. Lenken, Bremsen und Geschwindigkeitskontrolle
  •  Die rechtzeitige Wahrnehmung von Gefahren durch das routinierte Beobachten des Fahrumfeldes und die Fähigkeit zum Erkennen potentieller Risiken
  • Die schnelle Bewertung von Informationen in verschiedenen Fahrsituationen und das richtige Reagieren auf erkannte Gefahren
Mehr Zeit zum Lernen durch BF17

Das Begleitete Fahren ab 17 ermöglicht eine erhebliche Verlängerung der Lernzeit vor der ersten Alleinfahrt und damit eine Verbesserung genau dieser Fertigkeiten. Die mitfahrende Begleitperson hilft mit ihrer Erfahrung und schafft einen schützenden Rahmen, der die Unerfahrenheit der Jugendlichen ausgleicht.

 

Praxistraining unter Realbedingungen

Auf den gemeinsamen Fahrten erleben die Jugendlichen die unterschiedlichsten Fahrbedingungen und Verkehrssituationen und üben vielfältige Fahraufgaben im realen Verkehr zu bewältigen.

Dafür sind vor allem ausreichende Fahrgelegenheiten wichtig. Befragungen von Jugendlichen im BF17 zeigen: Die meisten Jugendlichen werden rund 7 Monate begleitet und legen dabei ca. 2.400 km zurück. Wer die maximale Begleitdauer von 12 Monaten ausnutzt, kommt sogar auf rund 3.800 km, ein Vielfaches der in der Fahrschule gefahrenen Strecke. Im Durchschnitt können die Jugendlichen im BF17 dreimal in der Woche begleitet Auto fahren, meist geht es dabei zur Schule, zum Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, zum Einkaufen, zu Besuchen oder auch zu Freizeitbeschäftigungen. 

 

Sicherer unterwegs

 Das gemeinsame Üben macht das selbständige Fahren nach dem 18. Geburtstag messbar sicherer. Wer am BF17 teilnimmt, ist später um 23% seltener an Verkehrsunfällen beteiligt und fällt um 22% seltener durch erhebliche Verkehrsverstöße auf als diejenigen, die auf das BF17 verzichtet haben.

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