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Freitag, 18.05.2012
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SCHIRMHERR

Dr. Peter Ramsauer

Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Logo Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Donnerstag, 27.01.2011

Lad hoch – steig ein! bf17.de informiert über den Führerschein mit 17

Wer mit 17 den Führerschein machen will, nutzt „Begleitetes Fahren ab 17“, kurz BF 17. Für dieses Angebot hat die Deutsche Verkehrswacht im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Internetseite www.bf17.de entwickelt. Dort erfahren Jugendliche alles über die Antragstellung, ihre Rechte, die Rolle ihrer Begleiter und finden Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.


Videocast, interaktive Spielen, die Einbindung in Facebook, SchülerVZ und YouTube treffen die Nutzergewohnheiten der Zielgruppe. Die Jugendlichen und ihre Begleiter haben zudem die Möglichkeit, eigene Fotos hochzuladen und ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen.

Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Ramsauer zur Internetseite: "Wir haben das begleitete Fahren mit 17 in Deutschland dauerhaft ermöglicht. Seit dem 1. Januar 2011 können junge Leute schon mit 17 in Begleitung einer zuverlässigen und erfahrenen Person fahren. Dadurch verbessert sich ihre Fahrkompetenz erheblich - Unfall- und Deliktzahlen sinken. Der Führerschein mit 17 ist eine Erfolgsgeschichte für die Verkehrssicherheit in Deutschland. Die Internetseite soll Fahranfänger und Erwachsene informieren und sie animieren, mitzumachen. Damit ermöglichen wir Mobilität - das Leitbild unserer Verkehrspolitik."

Der Präsident der Deutschen Verkehrswacht Kurt Bodewig, Bundesminister a.D. sagt: „Derzeit erwerben rund 400.000 Menschen ihre Fahrerlaubnis zum frühestmöglichen Zeitpunkt.  Wir wollen aber, dass möglichst alle Jugendlichen von BF 17 profitieren. Wir hoffen, dass sie die 12-monatige Begleitphase ausschöpfen und dabei möglichst oft und viel fahren.“

Gegenwärtig beschreiben Forschungsergebnisse, dass BF 17-Teilnehmer um 23 Prozent geringer an schweren Unfällen beteiligt sind als Fahranfänger, die ihre Fahrerlaubnis auf herkömmlichem Weg erworben haben, und um rund 22 Prozent weniger an erheblichen Verkehrsverstößen. Die Ursache wird in der vermehrten Fahrpraxis gesehen; wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass bereits die bloße Anwesenheit einer Begleitperson positive Effekte auf den jugendlichen Fahrer ausübt.

Projektpartner der Deutschen Verkehrswacht e.V. ist das Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS). Auf www.bf17.de ist das Institut für alle fachlich-inhaltlichen Aspekte der Texte verantwortlich.

Ansprechpartnerin für die Presse:
Hannelore Herlan
Pressesprecherin
Budapester Str. 31
10787 Berlin
Telefon: 030 / 516 51 05 - 20
Hannelore.Herlan(at)dvw-ev(dot)de

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.