Fahrschulen

- Von der Fahrschule direkt in BF17 ist keine Seltenheit mehr!
Motiviert, ehrgeizig, engagiert: Die 16½-jährigen Jugendlichen, die in den Fahrschulen ihre Ausbildung absolvieren, sind leicht zu unterrichten, zumal sie mit dem Begleiteten Fahren den Wunsch verbinden, so bald wie möglich selbst hinterm Steuer zu sitzen. Wichtigste Erkenntnis für Fahrlehrer: Die Ausbildung, die bisher frühestens 17-Jährige erhalten, ist problemlos übertragbar.
Überwiegend besuchen 16-Jährige noch die Schule. Sie sind mit Lehr- und Lernsituationen bestens vertraut. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Auf den theoretischen und praktischen Fahrschulunterricht können sie sich gut einstellen. Verkehrspädagogische Schwierigkeiten müssen Fahrlehrer also nicht befürchten.
Allerdings sind die meisten künftigen BF17-Teilnehmer aus der Schule moderne Unterrichtsmethoden gewöhnt. Dazu gehört das computer- und internetgestützte Lernen. Frontalunterricht ist deshalb auch in der Fahrschule vollkommen „out“! Die Bemühungen von Fahrlehrern, das Potenzial der Gruppenarbeit und der interaktiven, PC- oder internetgestützten Lehrformen zu nutzen, zahlen sich in erhöhter Aufmerksamkeit und Motivation aus.
Schulung für Begleiter
In unmittelbarer Nähe zur professionellen Fahrausbildung hat sich mit BF17 ein Handlungsfeld etabliert, das von Fahrlehrern bisher kaum erschlossen wurde. Zwar hat sich der Gesetzgeber aus guten Gründen gegen die verpflichtende Teilnahme an einer Schulung für Jugendliche und ihre Begleiter ausgesprochen. Das spricht jedoch nicht gegen das Angebot eines Auffrischungs- und Vorbereitungskurses zu BF17 für künftige Begleiter. Fahrschulen können solche Kurse in ihr Angebot aufzunehmen. Sie können zum Beispiel vierteljährlich, gegebenenfalls für mehrere Niederlassungen oder Fahrschulen zusammen und gegen eine geringe Kostenpauschale durchgeführt werden.

