BF17.de > Wir über uns / Deutsche Verkehrswacht
Drucken
Freitag, 18.05.2012
FACEBOOK

SCHIRMHERR

Dr. Peter Ramsauer

Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Logo Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Deutsche Verkehrswacht

Ein Übungsfahrzeug der Deutschen Verkehrswacht
Ein Übungsfahrzeug der Deutschen Verkehrswacht.

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten.

Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme und Aktionen der DVW erreichen bundesweit rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Arbeit hauptsächlich mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, ergänzend durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

Die Deutsche Verkehrswacht unterstützte das „Begleitete Fahren ab 17“, kurz BF 17, von Anfang an. BF 17 startete als Modellprojekt 2004 in Niedersachsen, mit engagiertem Einsatz der Landesverkehrswacht Niedersachsen. In den darauf folgenden Jahren folgte Bundesland auf Bundesland dem niedersächsischen Beispiel und schloss sich dem Modellversuch an. Seit 2008 ermöglichen alle Bundesländer ihren Jugendlichen ab 17 Jahren den Führerscheinerwerb Klasse B und nach der Führerscheinprüfung das begleitete Autofahren, seit 1. Januar 2011 ist es in bundesweites Dauerrecht überführt.

Website Deutsche Verkehrswacht

BF 17 zielt darauf ab, Fahranfängerinnen und Fahranfängern unter Aufsicht von geübten Pkw-Fahrern die Möglichkeit zu geben, Fahrpraxis zu sammeln. Die Begleiter sind meist Eltern oder andere Verwandte. Von allen Verkehrsteilnehmergruppen haben die Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren das höchste Unfallrisiko. Es ist ein Gebot der Vernunft, Maßnahmen zur Verringerung des Unfallrisikos frühestmöglich anzusetzen und die jungen Fahrerinnen und Fahrer vor dem Beginn ihres selbstständigen Autofahrens als 18-Jährige anzusprechen.

Die Deutsche Verkehrswacht wünscht sich und hofft im Sinne der Verkehrssicherheit, dass noch viele Eltern und Erziehungsberechtigte ihren Jugendlichen den Führerscheinerwerb ab 17 und möglichst viel Fahrpraxis bis zum 18. Geburtstag ermöglichen.