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Anlässe und Ziele

Werden Fahrten kombiniert, gelangt der Jugendliche an sein Ziel und die Begleitperson fährt alleine weiter

Ob auf der Fahrt zur Schule, zum Arbeitsplatz oder in der Freizeit: Es gibt viele Gelegenheiten, Fahrpraxis zu erlangen. 

Das Begleitete Fahren lässt sich oft gut und mühelos in den familiären Alltag einbetten. Für Einkäufe und andere Haushaltserledigungen sind Begleitpersonen leicht zu gewinnen. An den Wochenenden werden oft Besuche zu Verwandten oder im Freundeskreis der Familie für Begleitfahrten genutzt. Auch das Abholen oder Wegbringen von Familienmitgliedern kommt häufig vor. Manche Anlässe entsprechen vielleicht nicht ganz den Interessen der Begleitpersonen, z.B. Fahrten zum Sporttraining, zu Konzerten oder anderen Freizeitaktivitäten der Jugendlichen. Hier ist besonderes Entgegenkommen gefragt.

 

Unterschiedliche Situationen – viel Erfahrung

Für viele Eltern ist es auch möglich, bis zur Schule oder dem Ausbildungsplatz ihrer Kinder als Begleitung mitzufahren und dann das Steuer für die eigne Fahrt zur Arbeit zu übernehmen. So kannst Du zum Beispiel morgens zur Schule und mittags zum Training fahren – und Deine Eltern übernehmen dann das Auto zu Ihrer Weiterfahrt.

Die Aufzählung der statistisch häufigsten Anlässe für Begleitfahrten zeigt, wie gut und mühelos sich das Begleitete Fahren in den Alltag vieler Familien integrieren lässt. Die Jugendlichen müssen keine neuen Anlässe schaffen und ihre Begleitpersonen meistens nicht mehr Auto fahren, als sie eigentlich wollen. Auch so finden sich eine Menge sinnvoller Fahrtanlässe und abwechslungsreiche Situationen, die gemeinsam geübt werden können.   

 

Sicherheit geht vor

Dazu gehören auch Fahrten bei unterschiedlichen Verkehrs- oder Witterungsverhältnissen. Die ersten Fahrten im dichten Berufsverkehr, bei Regen, Schnee oder Nebel lassen sich mit einer erfahrenen Begleitung leichter bewältigen als allein. Nacht- und Dämmerungsfahrten können gemeinsam sicherer geübt werden. Gerade das Begleitete Fahren unter schwierigen Bedingungen ist wichtig. Sicherheit geht aber immer vor! Es ist also davon abzuraten, in einem Schneesturm oder bei Starkregen eine Begleitfahrt zu planen. Die BF17-Checkliste zu Fahrtanlässen und -zielen dient als Ideensammlung für mögliche Fahrten.

Je mehr Begleitpersonen dafür zur Verfügung stehen, desto vielfältiger und abwechslungsreicher sind die Fahrtziele und Anlässe und umso umfangreicher ist der Gewinn an Fahrerfahrung. Mindestens eine Begleitperson musst bereits im Antrag auf das BF17 benannt werden – eine nachträgliche Erweiterung ist aber jederzeit möglich.

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